Am 27. Dezember 1901 wurde sie als Maria Magdalena Dietrich in Berlin geboren und sollte der Welt schließlich als Marlene Dietrich bekannt werden. Ihr Leben endete am 6. Mai 1992 in Paris. Aber dazwischen? Sie war der Inbegriff von Coolness. Lange bevor sie amerikanische Staatsbürgerin wurde, war sie eine deutsche Schauspielerin und Sängerin, die es zwei Generationen lang schaffte, Glamour neu zu definieren.
Ihr Aufstieg war nicht gerade zufällig. Nachdem sie 1922 der Theatergruppe von Max Reinhardt beigetreten war, wechselte sie schnell von der Bühne zum deutschen Kino. Dann kam Josef von Sternberg. Er besetzte sie 1930 als Lola-Lola in „Der blaue Engel“. Die Rolle war klein, aber verheerend. Sie spielte eine zerstörerische Kabarettsängerin, die einen angesehenen Lehrer verführt und ruiniert. Der Film explodierte international. Es machte sie zum Star.
Sternberg folgte ihr nach Hollywood. Sie entwickelten sich zu einem kreativen Kraftwerk und produzierten eine Reihe von Filmen, die ihr Image als Inbegriff anspruchsvoller, träger Sinnlichkeit festigten. Das waren nicht nur Filme; es waren Charakterstudien in Seide und Schatten.
Die Sternberg-Kollaborationen, die eine Ära definierten
Wenn Sie verstehen möchten, was Marlene Dietrich zu einer so fesselnden Leinwandpräsenz gemacht hat, ist ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Josef von Sternberg genau das Richtige für Sie. Er gab ihr nicht nur Anweisungen; er hat ihr Bild geformt.
Gemeinsam erschufen sie eine Mythologie exotischer Anziehungskraft. Ihr erstes Hollywood-Album, Morocco, erschien 1930. Darin trug sie Cross-Dressing, sang den Frauen ein Fackellied vor und rauchte mit einer Miene mühelosen Trotzes. Es hat die Erwartungen zunichte gemacht. Frauen wollten sie sein. Männer wollten in ihrer Nähe sein.
Sie setzten diese Arbeit 1932 mit „Shanghai Express“ fort. Sie spielte eine gefallene Frau, die in einem Zug durch das vom Krieg zerrüttete China gefangen war. Die Chemie zwischen Clark Gable war elektrisierend, obwohl das Drehbuch oft dürftig war. Dennoch trug ihre Leistung den Film. Dann gab es 1934 „The Scarlet Empress“ (Die Scharlachrote Kaiserin). Sie spielte Katharina die Große. Es war ein historisches Stück, aber sie verlieh der historischen Figur ihre moderne, zynische Note.
„Sie hat eine Aura glamouröser Raffinesse geschaffen, die nur wenige Schauspieler je erreicht haben.“
Diese Filme schufen eine spezifische Marke des Marlene-Dietrich-Stils, die Mode und Verhalten jahrzehntelang beeinflusste. Es wurde abgetrennt. Es war gefährlich. Es war unglaublich sexy, ohne den Versuch zu machen, offenkundig zu wirken.
Zweiter Weltkrieg und das Comeback
Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, drehte sie nicht nur Filme. Sie trat auf. Über 500 Mal. Sie tourte mit der USO und trat für alliierte Truppen auf. Es war ein riskanter Schritt. Manche in Deutschland sahen in ihr eine Verräterin. Das NS-Regime hatte ihre Filme verboten. Dennoch blieb sie hartnäckig. Die Truppen liebten sie. Sie gab ihnen ein Stück Europa, für dessen Befreiung sie kämpften, gehüllt in ihren charakteristischen Smoking und ihre Zigarettenspitze.
Ihre Karriere geriet nach dem Krieg nicht ins Stocken. Tatsächlich drehte sie effektiv. Sie spielte 1939 in „Destry Rides Again“ die Hauptrolle. Dabei handelte es sich um einen Western. Eine Komödie. Es zeigte, dass sie mehr konnte als nur ein stimmungsvolles Drama. Sie spielte eine Saloon-Sängerin
















