COP30 evakuiert, da Feuer die Klimagespräche in Brasilien stört

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Im Veranstaltungsort des UN-Klimagipfels COP30 in Belém, Brasilien, brach ein Feuer aus, das eine vollständige Evakuierung des Konferenzzentrums erzwang. Der Vorfall ereignete sich, als die Verhandlungen in ihre letzten Stunden gingen und möglicherweise eine wichtige Einigung über den Klimaschutz verzögerten.

Schnelle Reaktion und sofortige Wirkung

Nach Angaben der Vereinten Nationen konnte der Brand innerhalb von sechs Minuten gelöscht werden, allerdings erst, nachdem 13 Personen wegen Rauchvergiftung behandelt worden waren. Zeugen beschrieben Panikszenen, als sich Flammen und Rauch schnell im Pavillonbereich ausbreiteten. BBC-Klimaredakteur Justin Rowlatt berichtete, er habe „riesige Rauchsäulen“ gesehen, die aus einem Brandloch im Dach des Konferenzzentrums aufstiegen.

Augenzeugenberichte und Notfallmaßnahmen

Dr. Harshita Umesh, eine Moderatorin des Gipfels, berichtete von einer chaotischen Flucht: „Es ging um die Wände und an die Decke. Die Leute schrien.“ Das medizinische Personal vor Ort berichtete, dass Ersthelfer unter giftigen Dämpfen litten und Sauerstoffmasken benötigten. Die Notfallmedizinerin Kimberly Humphrey bestätigte, dass es sich bei den Verletzungen hauptsächlich um eine Rauchvergiftung und mindestens eine mögliche Lungenverletzung handelte.

Verhandlungen unterbrochen und Sicherheitssperre

Das Feuer stoppte die Verhandlungen, da die Delegationen gezwungen waren, im Freien Schutz zu suchen, einige flüchteten sogar unter das Dach einer nahegelegenen Tankstelle. Brasilianische Sicherheitsbeamte sperrten den Veranstaltungsort unter Berufung auf Sicherheitsbedenken ab. Während die Brandursache weiterhin unbekannt ist, deutete ein Augenzeuge auf eine elektrische Fehlfunktion hin.

Anhaltende Bedenken und mögliche Verzögerungen

Der Vorfall hat dazu geführt, dass Hunderte Menschen bei hoher Hitze und Luftfeuchtigkeit festsaßen und unter den Teilnehmern sichtbare Traumata erlitten. Die Störung wird wahrscheinlich den Abschluss der COP30 verzögern und möglicherweise den Fortschritt bei wichtigen Klimaverpflichtungen behindern. Die UN haben den brasilianischen Behörden vorübergehend die Kontrolle über den Veranstaltungsort übertragen, während Sicherheitsbewertungen durchgeführt werden.

Der Brand ist eine deutliche Erinnerung an die Fragilität internationaler Gipfeltreffen und die dringende Notwendigkeit einer wirksamen Katastrophenvorsorge bei Verhandlungen mit hohem Risiko. Der Vorfall unterstreicht, wie leicht globale Klimaverhandlungen durch unvorhergesehene Ereignisse zum Scheitern verurteilt werden können, was Fragen über den künftigen Verlauf des Gipfels aufwirft.

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