Riesiger Blasenstein aus dem Körper eines iranischen Mannes entfernt

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Ein 35-jähriger Mann im Iran wurde kürzlich operiert, um einen ungewöhnlich großen Blasenstein zu entfernen, der fast zwei Pfund (826 Gramm) wog und in der Größe einem Straußenei ähnelte. Der in einem medizinischen Gutachten dokumentierte Fall verdeutlicht das seltene Vorkommen solch massiver Harnwegsbildungen. Der Patient stellte sich zwar unwohl, aber ohne typische Harnsymptome wie Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen vor, was die Entdeckung noch überraschender machte.

Die Entdeckung und Diagnose

Bei einer routinemäßigen körperlichen Untersuchung entdeckten die Ärzte eine große, feste Masse im Unterbauch des Mannes. Die Ultraschallbildgebung zeigte ein glattes, eiförmiges Objekt mit einem Durchmesser von 4,3 Zoll (11 Zentimeter). Die Masse war nicht mit dem umliegenden Gewebe verbunden, was die chirurgische Entfernung erleichterte.

Der Stein wurde als Blasenstein identifiziert – eine Ansammlung von Mineralien im Urin, die mit der Zeit kristallisiert. Diese Steine ​​bilden sich, wenn sich die Blase nicht vollständig entleert, wodurch sich Mineralien, vor allem Kalzium, konzentrieren und aushärten können. Während Blasensteine ​​nur etwa 5 % der Fälle von Harnwegssteinen ausmachen (Nierensteine ​​sind weitaus häufiger), war dieses spezielle Exemplar außergewöhnlich groß.

Chirurgische Entfernung und Wiederherstellung

Chirurgen führten eine Zystolithotomie durch – einen chirurgischen Einschnitt in die Blase –, um den Stein zu entfernen. Aufgrund seiner Größe (ungefähr 5 Zoll lang, 4 Zoll breit und 3 Zoll hoch) musste der Einschnitt weiter nach hinten in die Blase hinein verlängert werden.

Nach der Operation wurde ein Katheter eingeführt, um das Wasserlassen während der Genesung zu erleichtern, und nach sieben Tagen wieder entfernt. Die Genesung des Patienten verlief unkompliziert, obwohl der Fall nach wie vor für seine Seltenheit bekannt ist.

Warum das wichtig ist: Ein seltenes Phänomen

Blasensteine sind keine Seltenheit, Steine dieser Größenordnung sind jedoch äußerst selten. Es wird angenommen, dass der iranische Fall der erste dokumentierte Fall dieser Art im Land ist und einer der umfangreichsten Fälle weltweit, über die berichtet wird.

Zum Vergleich: Der aktuelle Weltrekord für die Größe von Blasensteinen gehört einem Brasilianer, dem im Jahr 2003 ein 1,9 Kilogramm schwerer Stein entfernt wurde. Der Fall unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger ärztlicher Untersuchungen, auch wenn keine schwerwiegenden Symptome vorliegen. Große Steine ​​können den Urinfluss behindern, Blutungen verursachen oder unbehandelt zu schweren Infektionen führen.

Dieser Fall erinnert daran, dass selbst scheinbar geringfügige Beschwerden auf ein schwerwiegendes zugrunde liegendes medizinisches Problem hinweisen können. Früherkennung und Intervention sind entscheidend, um Komplikationen vorzubeugen.

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