Die Entwicklung der elektronischen Musik: Von Bandloops zu digitalen Samples

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Elektronische Musik ist jeder Ton, der zur Wiedergabe auf elektronische Verarbeitung und Lautsprecher angewiesen ist. Das Genre entstand nicht einfach über Nacht. Es begann mit Magnetband.

In den späten 1940er Jahren wurde Frankreich zum Epizentrum dieses Experiments. Komponisten verwendeten Tonband, um natürliche Klänge zu modifizieren. Sie spielten Aufnahmen rückwärts ab. Sie veränderten die Geschwindigkeit. Daraus entstand die Musique Concrète. Es war roh. Es war experimentell. Es war völlig neu.

Anfang der 1950er Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt. Deutschland und die USA übernahmen die Führung. Komponisten hörten auf, bestehende Klänge zu bearbeiten und begannen, neue zu komponieren. Sie verwendeten Oszillatoren. Sie verwendeten Filter. Sie fügten diese Komponenten zu Konglomeraten zusammen. Ziel war es, Klänge zu erzeugen, die es so noch nie gab.

Die 1950er Jahre brachten auch einen großen Wandel bei der Hardware mit sich. Es wurden spannungsgesteuerte Oszillatoren und Filter entwickelt. Diese führten zu den ersten Synthesizern. Die Ausrüstung wurde standardisiert. Es wurde flexibler. Die Erstellung in Echtzeit ersetzte die Notwendigkeit einer mühsamen Bandbearbeitung.

Seit den späten 1970er Jahren haben Personalcomputer die Kontrolle übernommen. Sie verwalten jetzt die Synthesizer. Der eigentliche Game-Changer kam jedoch mit dem digitalen Sampling. Diese Technik extrahiert Musik und Sounds aus vorhandenen Aufnahmen. Es komponiert elektronisch mit diesen Samples. Das Sampling hat Oszillatoren als primäre Klangquelle weitgehend ersetzt.

„Digitales Sampling hat die Verwendung von Oszillatoren als Klangquelle weitgehend ersetzt.“

Die Werkzeuge ändern sich. Das Kernkonzept bleibt bestehen. Elektronische Verarbeitung erzeugt Klang. Lautsprecher liefern es. Der Rest ist nur Geschichte.