додому Technik & Wissenschaft Weltraum Pavel Popovich: Der Hirte, der ins All kam und die erste Doppelmission

Pavel Popovich: Der Hirte, der ins All kam und die erste Doppelmission

Pavel Popovich begann nicht in einem Labor. Er begann mit der Viehzucht.

Er wurde 1930 in Uzin, Ukraine, geboren und verbrachte seine Kindheit als Hirte in der UdSSR. Dieser Hintergrund mag zufällig erscheinen, aber er definiert die Art von Entschlossenheit, in den Weltraum zu fliegen. 1951 zog er nach Magnitogorsk in Russland, schloss die technische Schule ab und trat dann in die Armee ein. Er trat der Luftwaffe bei. 1954 absolvierte er die Luftwaffenakademie Stalingrad. Er wurde Pilot.

Dann begann der große Sprung. Im Jahr 1960 wurde Popovich einer der ersten Männer, die für die Ausbildung zum Kosmonauten ausgewählt wurden.

Seinen Ruhm erlangte er am 12. August 1962, als er die Raumsonde Wostok 4 steuerte. Dies ist nicht nur ein Alleinflug. Das ist ein historisches Manöver. Andriyan G. Nikolaev war einen Tag zuvor mit Wostok 3 gestartet.

Zusammen waren sie die ersten beiden Menschen, die gleichzeitig ins All flogen.

Die Raumsonde kam bis auf 5 Kilometer auseinander. Es sind etwa 3 Meilen. Es ist ein angespannter, stiller Tanz am Rande der Atmosphäre. Wostok 4 landete am 15. August 1974. Warten Sie. Nr. 15. August 1962.

Warum ist das heute wichtig? Weil es gezeigt hat, dass Menschen in der Nähe agieren können. Es zeigt, dass der Raum nicht nur ein Ziel für jeweils eine Person ist. Es ist eine Nachbarschaft.

Popovich kehrte später zu den Sternen zurück. Im Juli 1974 übernahm er das Kommando über Sojus 14. Er flog mit dem Flugingenieur Yury P. Artyukhin. Sie legten an Salyut 3 an. Dies ist kein Touristenhotel. Dabei handelt es sich um eine militärische Raumstation, die am 25. Juni in die Umlaufbahn gebracht wurde.

Ihre Mission dauerte 15 Tage. Sie verbrachten die Zeit damit, nach unten zu schauen. Sie führten Erkundungen der Erdoberfläche durch. Sie kartierten die Erde von oben.

Auch nach dem Ende seiner Raumfahrtkarriere blieb Popovich auf dem Laufenden. Von 1980 bis 1989 war er stellvertretender Leiter des Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums in Star City bei Moskau. 1982 ging er als aktiver Kosmonaut in den Ruhestand.

Er starb am 30. September 2009 in Gursuf, Ukraine. Zum Zeitpunkt seines Todes war er Vorsitzender des Allrussischen Instituts für Agrarfotografie und -geometrie.

Der Hirte war weitergezogen, um ihr Land aus dem Weltraum zu kartieren.

Der Übergang von der Kühe zur Betreuung der Raumstation verlief nicht reibungslos. Es ist gezackt. Es erfordert eine bestimmte Art von Fokus. Popovich hatte es.

Wir stellen uns die Erforschung des Weltraums oft als eine Reihe einsamer Helden vor. Popovich und Nikolaev haben bewiesen, dass es eine Teamleistung sein kann. Sie berührten sich aus der Ferne. Sie checkten ein und gingen nach Hause.

Die Technologie hinter dem Vostok 4 war nach heutigen Maßstäben primitiv. Die Steuerung erfolgt manuell. Es gibt wenig Spielraum für Fehler.

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