Singapur hat ein neues Killer-Gelee gefunden

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Wissenschaftler haben gerade eine neue Art von Würfelquallen beschrieben. Es ist böse.

Die Kreatur lauerte im Jahr 2020 in der Nähe einer Insel vor Singapur. Sie blieb auch bis 2021 hier.

Sie nannten es Chironex blakangmati.

Dieser Name leitet sich vom alten malaiischen Spitznamen der Insel ab: Pulau Blakang Mati. Was grob übersetzt „Insel des Todes dahinter“ bedeutet.

Sentosa heißt es jetzt. Bedeutet Frieden und Ruhe. Seit 1972.

Der alte Name scheint hier zutreffender zu sein. Dieses Gelee ist kein Kinderspiel.

Chironex blakangmati gehört zu einer Familie von vier bekannten Arten. Alles hochgiftig. Ihr Stich landet über Nematozysten – spezielle Zellen auf den Tentakeln. Stark genug, um einen Menschen zu töten.

Auch diese Gelees sind keine Faulenzer. Im Gegensatz zu den meisten Quallen, die sich einfach von der Strömung vorantreiben lassen, haben Chironex Muskeln. Auch komplexe Augen. Sie jagen aktiv Beute.

Eine Zeit lang dachten alle, dieser neue Fund sei nur C. yamaguchii.

Das war es nicht.

Das Team stellte deutliche Unterschiede fest. Genetisch und morphologisch. Die neue Zeitung erschien am 15. Mai im Raffles Bulletin of Zoology.

„C. blakangmati sieht Chironex yamaguchiy bemerkenswert ähnlich“, sagte Cheryl Ames. Ein Professor an der Tohoku-Universität. Auch Forscher am Smithsonian. „Aber uns wurde klar, dass sie völlig unterschiedlich waren.“

Ames hat sogar eine alte Probe von C ausgegraben. Yamaguchi, die sie seit der Zeit ihres Meisters in Okinawa versteckt hatte. Muss sicher sein.

Hier ist der Clou.

Der neuen Art fehlen verzweigte Kanalstrukturen.

Sie werden sie nicht unten an der Glocke finden. Sie sind normalerweise bei den anderen drei Arten vorhanden – C. yamaguchi, C. fleckeri und C. indrasaksajiae. Diese Kanäle liegen in perradialen Lappen. Lappen, die den Muskel stärken. Hilfe beim Schwimmen.

Keine Kanäle im neuen Typ. Daran unterscheidet man sie.

Danwei Huang von der National University of Singapore hob die Gründlichkeit der Überprüfung hervor. Er ist am Lee Kong Chian Natural History.

Eine weitere Überraschung tauchte auf.

Sie fanden C. indrasaksajiae auch in Singapur. Normalerweise hält sich diese Art in der Nähe von Thailand auf. Spitzname: Thailändische Seewespe. Tödlich.

„Wir waren überrascht, C. indrasaksajiyae so weit entfernt zu finden“, sagte Ames. „Solche Erweiterungen des Aufnahmebereichs sind wichtig.“

Wir wissen nicht genug. Über Biodiversität. Darüber, wo sie leben.

Ihre Kartierung könnte Leben retten. Stiche verursachen weltweit etwa 40 Todesfälle pro Jahr. Einige Experten halten das für gering. Wahrscheinlich eine Unterschätzung.

Wohin gehen wir von hier aus? Das Wasser ist noch warm. Die Gelees sind noch da.

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