Warum „Sanford and Son“ von seinen eigenen Stars fast abgesagt wurde

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In der erfolgreichen Sitcom „Sanford and Son“ ging es nicht nur um das Drama eines Schrottplatzes; Es war ein Pulverfass voller realer Spannungen. Die Spannungen begannen, als die Produzenten beschlossen, Jimmie Walkers Charakter J.J. ins Rampenlicht zu rücken. Sanford. Sie dachten, der extravagante, umgangssprachliche Enkel wäre die Geheimwaffe der Serie. Die Besetzung sah das nicht so.

Esther Rolle und John Amos hatten es nicht drauf. Sie wehrten sich energisch gegen die Richtung, in die die Show ging. Rolle, die die scharfsinnige Mutter spielte, war der Meinung, dass J.J.s Possenreißer nichts weiter als ein negatives Stereotyp waren. Sie hatte keine Angst, ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Gelegentlich weigerte sie sich einfach, Zeilen zu sagen, die sie als beleidigend oder abwertend empfand.

Amos, der den mürrischen Vater Fred Sanford spielte, musste sich selbst ein Hühnchen rupfen. Er kritisierte den Autorenraum wegen seiner mangelnden Vielfalt. Das Ergebnis? Ungenaue Darstellungen von Schwarzen, die nicht deren Realität widerspiegeln. Bei dem Konflikt ging es nicht nur um das Ego. Es ging um Repräsentation.

Das Studio hat nicht mit der Wimper gezuckt. Amos‘ Charakter wurde schließlich aus der Serie gestrichen. Die Show ging weiter, aber die Botschaft war klar. Wenn Stars wie Rolle und Amos eine Grenze ziehen, hören sogar Hollywood-Giganten zu. Oder zumindest finden sie einen Weg, dich auszuschließen.

Der Kampf um Authentizität

Rolles Haltung war prinzipiell. Sie wollte nicht, dass ihre Figur eine Pointe darstellt. Sie wollte Würde. Amos wollte Genauigkeit. Er sah die Drehbücher als das, was sie waren: Karikaturen.

Die Autoren waren nicht vielfältig. Die Geschichten waren nicht authentisch. Die Show wurde zu einem Vehikel für Stereotypen, nicht zu einem Spiegel für das Leben. Amos rief es aus. Das Netzwerk ignorierte ihn. Dann ersetzten sie ihn.

Es ist eine Geschichte, die sich wiederholt. Sterne melden sich zu Wort. Studios zögern. Dann fällt die Axt. Oder das Rampenlicht verschiebt sich. J.J. hat seine Zeit in der Sonne bekommen. Fred Sanford tat es nicht.

Warum lassen wir weiterhin Possenreißer gewinnen? Weil es einfach ist. Es ist laut. Es verkauft sich. Aber zu welchem ​​Preis? Die Schauspieler wussten es. Sie haben gekämpft. Und sie haben verloren. Manchmal.

Der Schrottplatz lief weiter. Die Telefone klingelten ständig. Aber die Seele der Show? Das war schwieriger zu ersetzen.

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